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Indikator 3.8 - Sicherheit – Präventive Maßnahmen und subjektive Sicherheit

Zielbeschreibung

Ein wesentlicher Aspekt von Lebensqualität ist die subjektiv empfundene Sicherheit, also die Freiheit von Angst vor Angriffen auf die eigene Person oder Eigentum in der Wohnung und im Wohnumfeld.

Subjektiv empfundene Sicherheit erlaubt noch keine Rückschlüsse auf etwaige Problembereiche, weshalb zusätzlich objektive Daten (z. B. Kriminalitätsstatistik) hinzugezogen werden müssen.

Hier geht es um eine Bestandsaufnahme von Maßnahmen zur (Kriminal-)Prävention durch Polizei und Beratungsstellen sowie Maßnahmen (z. B. einbruchsichere Fenster und Türen), die individuell durchgeführt werden können. Außerdem werden die Inhalte der Kriminalstatistik betrachtet.

Angst kann zu Einschränkungen führen, insbesondere zur Meidung als gefährlich eingestufter Orte. Darüber hinaus werden bestimmte Verkehrsmittel – zumindest ohne Begleitung und/oder zu bestimmten Tageszeiten – gemieden, wenn das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste beeinträchtigt ist.

Die (subjektive) Einschätzung von Bewohnern trägt neben den offiziellen Zahlen zur Kriminalität in einzelnen Quartieren dazu bei, sich einen Gesamteindruck der Situation vor Ort zu verschaffen.

 

bis Allgemein nimmt die Angst vor Kriminalität in der Gesamtbevölkerung seit Jahren ab, allerdings steigt die Furcht vor Kriminalität mit zunehmendem Alter kontinuierlich an.

bis Insgesamt sind Menschen ab 60 Jahren eher selten als Opfer betroffen. Ausnahmen bildet dagegen vollendeter Mord und Totschlag, denn bei rund einem Viertel aller vollendeten Mord- und Todschlagdelikte sind Senioren betroffen. 

bis Bei Mord- oder Totschlagopfern sowie Opfern von Raubüberfällen und Körperverletzungen handelt es sich zu zwei Dritteln um Männer. Eine Ausnahme bildet hingegen der Handtaschenraub, da hierbei überwiegend Frauen betroffen sind.

 

Informationsquellen

 

Erhebungsinhalte und/oder Berechnung

a) Auswertung der örtlichen Kriminalitätsstatistik nach Anzahl und Anteil nach Ortsschaften/Stadtteilen, wenn möglich differenziert nach Art der Vergehen/ Verbrechen und Alter der Opfer

b) Befragung zur subjektiven Sicherheit:

  • Gewohnheiten im Bereich „Aktivitäten außer Haus“
  • Informationsveranstaltungen der Polizei

stichwortartige Beschreibung der Situation hinsichtlich:

  • Alarm- und Notrufsysteme (außerhalb von Wohnungen)
  • Präsenz von Polizei
  • Modelle wie „Wachsamer Nachbar“

c) Erhebung der kommunalen Informationsangebote

 

Erhebungshäufigkeit

  • einmalig, dann nach Bedarf


Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

  • Analyse evtl. problematischer Quartiere, Präventionsangebote und individuellen Maßnahmen (z. B. einbruchsichere Fenster und Türen)
  • Befragungen zum subjektiven Sicherheitsempfinden
  • Ortsbegehungen
  • Workshops
  • Vorträge und Gespräche zu Themen der persönlichen Sicherheit. Dies kann auch im Zuge spezieller Trainings für ältere Menschen zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“ stattfinden
  • bessere Beleuchtung von Straßen, Parkanlagen und öffentlichen Plätzen, an denen sich Senioren unsicher fühlen
  • Broschüren zu Sicherheitsmaßnahmen im eigenen Haus/Wohnung
  • Zentrale und leicht zugängliche Beratungsmöglichkeiten schaffen
  • mehr Präsenz von Ordnungs- und Polizeikräften an neuralgischen Punkten

 

Mehr zu diesem Thema:

  • Polizeiliche Kriminalstatistik 2018, Bericht als PDF
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2012): Kriminalitäts- und Gewalterfahrung im Leben älterer Menschen, Bericht als PDF
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2012): Sicher leben im Alter - Ein Aktionsprogramm zur Prävention von Kriminalität und Gewalt gegenüber alten und pflegebedürftigen Menschen, Bericht als PDF