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Indikator 1.3 - Menschen mit Migrationshintergrund

Zielbeschreibung

Die Bev√∂lkerungsentwicklung sowie die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund gibt Aufschluss dar√ľber, inwieweit sie Einfluss auf den demografischen Wandel in der Kommune nehmen. Ferner ist sie ein Indikator f√ľr das soziale Klima der Stadt und in den Stadtteilen.
In den nächsten Jahren wird insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Migrationshintergrund deutlich steigen.

Folgende Punkte spielen bei der Betrachtung der Menschen mit Migrationshintergrund eine Rolle:

  • Aus gesundheitlichen Gr√ľnden erfolgt h√§ufig ein fr√ľheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben
  • Sie sind fr√ľher und st√§rker vom Risiko der Pflegebed√ľrftigkeit betroffen
  • Erh√∂htes Risiko f√ľr Altersarmut
  • Differenzierung nach Herkunftsl√§ndern, um religi√∂se und kulturelle Unterschiede ber√ľcksichtigen zu k√∂nnen

 

Das Statistische Bundesamt definiert Menschen mir Migrationshintergrund folgendermaßen:

Eine Person hat einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsb√ľrgerschaft geboren wurde.

In Deutschland lebten 2018 ungefähr 20,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Damit hat inzwischen jeder Vierte in Deutschland einen Migrationshintergrund und in vielen Großstädten und Quartieren ist der Anteil teils deutlich höher. Daher sollte der Ausländeranteil der Gesamtkommune stets mit den Anteilen in den jeweiligen Ortschaften oder Stadtteilen verglichen werden.

2018 waren rund 52 % der Bev√∂lkerung mit Migrationshintergrund Deutsche und knapp 48 % Ausl√§nder*innen.

Altersgruppen

bis 2018 betrug der Anteil der Ausl√§nder im Alter von 65 Jahren und √§lter an der gesamten ausl√§ndischen Bev√∂lkerung 11,5 %. Verglichen mit der deutschen ist die ausl√§ndische Bev√∂lkerung insgesamt deutlich j√ľnger: So waren 2018 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 21,1 % der deutschen Population 65 Jahre und √§lter.

Geschlecht

bis Die Geschlechterproportion unter den Ausl√§ndern entspricht ungef√§hr der Gesamtbev√∂lkerung. Die fr√ľhere Dominanz der M√§nner in der Altersgruppe √ľber 65 Jahre l√§sst sich u. a. mit der vornehmlich auf M√§nner konzentrierten vergangenen Anwerbepolitik erkl√§ren. Durch Familiennachzug, Heiratsmigration und Geburten gleicht sich dies jedoch inzwischen an.

Ausländergruppen

bis  T√ľrkische Mitb√ľrger stellen dabei die gr√∂√üte Gruppe der ausl√§ndischen Population gefolgt von polnischen, rum√§nischen und italienischen Mitb√ľrgern.

Der Anteil an Ausländern wächst

bis Die Gruppe der √§lteren Ausl√§nder (60 Jahre und √§lter) in Deutschland w√§chst und der Anteil wird auch k√ľnftig stark zunehmen.

Besondere Risiken bei Gesundheit, Pflege und Altersarmut

bis Viele √§ltere Gastarbeiter haben in ihrem Berufsleben vor allem k√∂rperliche T√§tigkeiten und z. T. gesundheitsbelastende Berufe ausge√ľbt, was h√§ufig dazu f√ľhrt, dass sie krankheitsbedingt fr√ľher aus dem Erwerbsleben ausscheiden, dadurch st√§rker armutsgef√§hrdet sind und fr√ľher pflegebed√ľrftig werden.


Auch wenn die famili√§ren Hilfsnetzwerke bei Menschen mit Migrationshintergrund st√§rker ausgepr√§gt sind, kann zuk√ľnftig nicht mehr automatisch davon ausgegangen werden, dass Unterst√ľtzung im Bedarfsfall von Familienangeh√∂rigen √ľbernommen wird. Gr√ľnde daf√ľr sind auch hier die Individualisierung der Lebensformen sowie die oft geforderte r√§umliche Mobilit√§t und berufliche Flexibilit√§t.

Hierdurch wird der kommunale Handlungsbedarf deutlich: √Ąltere mit Migrationshintergrund sollten (in ihrer Sprache) informiert und ihre Bedarfe und Interessen erfragt werden. Mit den Tr√§gern ambulanter Pflegedienste, aber auch station√§rer Einrichtungen und Kulturvereinen m√ľssen bedarfsgerechte Konzepte entwickelt werden.

 

Informationsquellen


Einheit

absolute Anzahl und Anteil in %

 

Erhebungsinhalte und/oder Berechnung

  • Ausl√§nder / Gesamtbev√∂lkerung x 100
  • Ausl√§nder √ľber 60 / Gesamtbev√∂lkerung √ľber 60 x 100

bis wenn m√∂glich differenziert nach Geschlecht und Herkunft

 

Erhebungshäufigkeit

jährlich

 

Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

  • Analyse bestehender Angebote
  • Vergleich der bestehenden Angebote mit dem Bedarf, z. B. auch im Rahmen von Diskussionen z. B. mit Kulturvereinen oder Integrationsworkshops
  • Daten sind eine erste Basis f√ľr weitere Informationen (z. B. Prognosen) und Ma√ünahmen (zum Beispiel Seniorenbefragungen)
  • Entwicklung kultursensibler Versorgungskonzepte
  • Informationen √ľber das √∂rtliche Altenhilfeangebot (in Heimatsprache)
  • Befragung der Bereitschaft zur Nutzung von Pflegearrangements
  • Konzeptentwicklung mit Tr√§gern ambulanter und station√§rer Pflegeeinrichtungen und entsprechende Weiterqualifizierung der Mitarbeiter/innen.

 

Mehr zu diesem Thema:

  • Expertise zum F√ľnften Altenbericht ‚ÄěLebenslage √§lterer Migrantinnen und Migranten in Deutschland‚Äú, Bericht als PDF
  • Bev√∂lkerung und Erwerbst√§tigkeit: Bev√∂lkerung mit Migrationshintergrund - Mikrozensus 2018, Bericht als PDF