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Indikator 1.6 - Einkommen, Sozialhilfe und Altersarmut

Gerade im Hinblick auf die zunehmende Altersarmut liefern Informationen √ľber die Einkommenssituation der √ľber 55-J√§hrigen wichtige Hinweise √ľber die finanziellen M√∂glichkeiten und Grenzen.

Besonderheiten: Neben dem monatlichen Einkommen aus Gehalt, Rente oder Pensionen verf√ľgen √§ltere Menschen oft √ľber zus√§tzliche Einnahmen oder Eigentumswerte (betriebliche oder private Rentenversicherungen, Lebensversicherungen, Sparverm√∂gen oder Immobilien), die aber nicht automatisch Schuldenfreiheit bedeuten.

Bei der Erarbeitung kommunaler Ziele und Handlungsm√∂glichkeiten sollten zun√§chst folgende Risikofaktoren f√ľr Altersarmut betrachtet werden:

  • unterbrochene Erwerbsbiografien
  • Alleinlebende
  • niedriges Einkommen
  • Migrationshintergrund
  • Geringqualifizierte
  • Nicht erwerbst√§tige Frauen
  • Gesundheitliche Beeintr√§chtigung (Krankheit, Unf√§lle, Sucht)
  • (Ex)Selbst√§ndige ohne finanzielle Absicherung

Informationsquellen

 

Kennzahlen

Einkommen

Haushaltsnettoeinkommen 2012 (Statistisches Bundesamt 2014):

  • alle Haushalte: 3.069 ‚ā¨
  • Haushalte mit einer Person: 1.871 ‚ā¨
  • Haushalte mir zwei Personen: 3.434 ‚ā¨

Haushalte mit Haupteinkommensbezieher

  • im Alter zwischen 55 und 65 Jahren: 3.081 ‚ā¨
  • im Alter zwischen 65 und 70 Jahren: 2.582 ‚ā¨
  • im Alter zwischen 70 und 80 Jahren: 2.419 ‚ā¨
  • im Alter ab 80 Jahre: 2.041 ‚ā¨

Sozialhilfe

  • laufende Hilfe zum Lebensunterhalt (2013): insg. 370.275 (au√üerhalb von Einrichtungen: 122.376). Ver√§nderung zum Vorjahr: +8,1 %
  • Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (2012): insg. 962.187, davon 499.295 √ľber 65 Jahre

Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

Kommunale Handlungsm√∂glichkeiten sind zwar begrenzt, es gibt aber durchaus Ma√ünahmen, die Armutsauswirkungen lindern und zu einer besseren sozialen Teilhabe f√ľhren k√∂nnen:

  • Analyse der √∂konomischen Situation √§lterer Menschen m√∂glichst nach Quartieren (z. B. durch Seniorenbefragung)
  • Kommunaler Vernetzungsworkshop, durch den kommunale Angebote vernetzt, koordiniert und evtl. neu realisiert werden nach einem evaluierten und hier skizzierten Konzept http://www.bertelsmann-stiftung.de/de/unsere-projekte/abgeschlossene-projekte/workshops-fuer-kommunen/projektthemen/seniorenpolitik/
  • Beratung zu Grundsicherungsanspr√ľchen, Schulden, Tafelangebote, Gesundheitsf√∂rderung
  • Verg√ľnstigungen (z. B. f√ľr Bildungs-, Gesundheits-, Kultur-, Sport- oder Freizeitangebote, √ĖPNV)
  • Barrierefreier, hochwertiger Wohnraum auch f√ľr √§rmere Menschen
  • Seniorengenossenschaften
  • Mehrgenerationenh√§user
  • Schaffung einer lebenswerten Wohnumgebung auch in √∂konomisch schwachen Quartieren
  • Isolation der √§lteren Menschen durchbrechen: Unterst√ľtzung von Selbsthilfestrukturen (Nachbarschaftstreffs, Ehrenamt, Vereine)
  • Engagementf√∂rderung f√ľr √Ąrmere, aber auch durch √Ąrmere
  • (betriebliche) Gesundheitsf√∂rderung erm√∂glicht l√§ngeres Arbeiten und h√∂here Rentenanspr√ľche
  • Bildungsprojekte f√ľr Kinder und Jugendliche und Wirtschaftsf√∂rderung wirken langfristig