left Cras dignissim eros et tortor. Nam nec purus. Donec commodo purus vel purus.

Donec sed massa. Maecenas sit amet nisl. In hac habitasse platea dictumst. Nulla id mauris. Nam id nulla eget tortor iaculis feugiat. Aenean at lorem. Mauris aliquet. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Curabitur libero.

left Cras dignissim eros et tortor. Nam nec purus. Donec commodo purus vel purus.

Donec sed massa. Maecenas sit amet nisl. In hac habitasse platea dictumst. Nulla id mauris. Nam id nulla eget tortor iaculis feugiat. Aenean at lorem. Mauris aliquet. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit. Curabitur libero.

GENESIS-Online

In vielen FĂ€llen werden die benötigten Daten vom Statistischen Bundesamt und den Statistischen Ämtern der LĂ€nder in der Auskunftsdatenbank „GENESIS-Online regional“ bereitgestellt:
„Bei GENESIS (Gemeinsames neues statistisches Informationssystem) handelt es sich um ein von den Statistischen Ämtern des Bundes und der LĂ€nder gemeinsam entwickeltes metadatengestĂŒtztes statistisches Informationssystem. Mit ,GENESIS-Online regional‘ wurde von den Statistischen Ämtern des Bundes und der LĂ€nder ein webbasierter Zugang zu GENESIS entwickelt, der es ermöglicht, das Statistische Informationssystem per Internet zu nutzen.“
(www.regionalstatistik.de, Stand: 20.07.2015)

  1. Bund (kostenfrei)
  2. BundeslÀnder (kostenfrei)
  3. Regierungsbezirke (kostenfrei)
  4. Kreise und kreisfreie StÀdte


Mikrozensus

Der Mikrozensus ist eine jĂ€hrliche reprĂ€sentative Haushaltsbefragung des Statistischen Bundesamts. Befragt wird 1 % aller bundesdeutschen Haushalte. Der Mikrozensus liefert u. a. verlĂ€ssliche Informationen zu Haushaltszusammensetzung, Einkommenssituation und Bildungsstand. Detaillierte Daten aus dem Mikrozensus können bei den Statistischen Lan-desĂ€mtern oder beim Statistischen Bundesamt kostenpflichtig bestellt werden. Die GebĂŒhren sind bei den jeweiligen Ämtern zu erfragen. Unter UmstĂ€nden kann es passieren, dass bei sehr spezifischen Anfragen die angeforderten Zahlen aus GrĂŒnden des Datenschutzes nicht veröffentlicht werden, und zwar, wenn die Fallzahlen in den einzelnen Klassen zu gering sind. Zur Information siehe: www.forschungsdatenzentrum.de/bestand/mikrozensus/index.asp (Stand: 21.07.2015)


INKAR Online-Atlas (Indikatoren und Karten zur Raumentwicklung)

INKAR Online-Atlas ist eine Veröffentlichung des Bundesamts fĂŒr Bauwesen und Raumordnung. Der Online-Atlas veranschaulicht die LebensumstĂ€nde in Deutschland und Europa und enthĂ€lt Indikatoren zu verschiedenen Themenbereichen – u. a. Arbeitslosigkeit, Bevölkerung und Siedlungsstruktur, Alters- und Sozialstruktur, medizinische Versorgung –, grĂ¶ĂŸtenteils auf Gemeindeebene. www.inkar.de (Stand: 21.07.2015)


IS GBE (Informationssystem fĂŒr Gesundheitsberichterstattung)

Das IS GBE ist ein gemeinsames Webangebot des Bundesministeriums fĂŒr Gesundheit (BMG), des Statistischen Bundesamts und des Robert-Koch-Instituts und ist unter folgender Adresse aufrufbar: www.gbe-bund.de.
Dort wird eine Vielzahl von Gesundheitsdaten und -statistiken aus unterschiedlichen Quellen vorgehalten. Zudem werden Grafiken und Texte zu verschiedenen Themen angeboten.


Allbus (Allgemeine Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften)

Allbus ist eine reprĂ€sentative Umfrage, die in zweijĂ€hrlichem Turnus durchgefĂŒhrt wird. Sie umfasst neben soziodemografischen Fragestellungen zum Teil identische, aber auch wechselnde Themengebiete. Die Fragebögen und DatensĂ€tze sind kostenlos zur wissenschaftlichen Forschung und Lehre nutzbar und können auf der ALLBUS-Homepage (Stand: 20.07.2015) abgerufen werden. Zur Nutzung der DatensĂ€tze wird das Statistik-Softwarepaket SPSS benötigt. Hierzu sind aber entsprechende SPSS-Kenntnisse erforderlich! Die Daten lassen sich nach Alter und Wohnortmerkmalen (Bundesgebiet Ost/West, politische GemeindegrĂ¶ĂŸe) auswerten.


SOEP (Sozio-oekonomisches Panel)

Das SOEP ist eine LĂ€ngsschnittbefragung bundesdeutscher Haushalte und der darin lebenden Personen, die in den alten BundeslĂ€ndern seit 1984, in den neuen LĂ€ndern seit 1990 mit jeweils jĂ€hrlichen Wiederholungsbefragungen durchgefĂŒhrt wird. Im Gegensatz zu Allbus werden hier also dieselben „Einheiten“ (Haushalte, Personen) wiederholt befragt, sodass VerĂ€nderungen innerhalb der Haushalte/Personen untersucht werden können. Ansonsten beinhaltet das SOEP ein Ă€hnliches Themenspektrum wie die Allbus-Umfragen. Die SOEP-DatensĂ€tze werden ebenfalls zur wissenschaftlichen Forschung und Lehre bereitgestellt. Weitere Informationen findet man hier: SOEP-Homepage. Dort kann auch das Informationssytem SOEPinfo online aufgerufen werden, mit dem gezielt nach im SOEP erhobenen Daten/Indikatoren gesucht werden kann.

Die Liste der o. g. externen Datenquellen ist nicht erschöpfend. Es existiert darĂŒber hinaus noch eine Vielzahl sozialwissenschaftlicher ForschungsdatensĂ€tze, die empirische Informationen zu den hier relevanten Aspekten enthalten und in der Regel auch auf Homepages im Internet reprĂ€sentiert sind. Ist also in den genannten DatensĂ€tzen eine gesuchte Information nicht zu finden, empfiehlt sich eine entsprechende Recherche nach weiteren Datenquellen im Internet. Allerdings sollten dabei gewisse elementare QualitĂ€tsmerkmale der Daten beachtet werden:

  • Wie steht es um die ReprĂ€sentativitĂ€t und Aussagekraft der jeweiligen Stichprobe?
  • Wurden die befragten „Einheiten“ (Personen, Haushalte, Kommunen) zufĂ€llig ausgewĂ€hlt, und welche „Grundgesamtheit“ (gesamte Bundesrepublik, regional begrenztes Gebiet) liegt dieser Auswahl zugrunde?
  • Wie groß ist die Stichprobe (erhobene Fallzahlen)? GrundsĂ€tzlich gilt: Je mehr Daten vorliegen, desto aussagekrĂ€ftiger sind die Ergebnisse!
  • Wann fand die Datenerhebung statt? Die Informationen sollten natĂŒrlich möglichst aktuell sein.


GrundsĂ€tzlich bieten die genannten Datenquellen einen hohen QualitĂ€tsstandard, was ReprĂ€sentativitĂ€t, StichprobengrĂ¶ĂŸe und AktualitĂ€t betrifft. Insbesondere die Daten, die von den statistischen Ämtern herausgegeben werden (Mikrozensus, GENESIS-Online), empfehlen sich sozusagen als „erste Anlaufstelle“ bei der Suche nach statistischen Informationen. Eine weitere Datensuche ist eigentlich nur dann nötig, wenn das Gesuchte dort nicht gefunden wird.


Eigene empirische Datenerhebungen

Werden spezifische Informationen zur eigenen Kommune benötigt, die weder bereits vorhanden noch in öffentlich zugĂ€nglichen Datenquellen erhĂ€ltlich sind, ist auch die DurchfĂŒhrung einer Eigenerhebung denkbar. Hierbei ist aber zu bedenken, dass der Erfolg einer solchen Untersuchung – im Sinne des Gewinns verlĂ€sslicher und aussagekrĂ€ftiger Befunde – die Einhaltung gewisser methodischer Grundanforderungen voraussetzt. Im Grunde bedarf es zur DurchfĂŒhrung eigener empirischer Erhebungen eines entsprechenden Expertenwissens, welches hier nicht erschöpfend dargeboten werden kann! Einige Aspekte sollen aber im Folgenden kurz skizziert werden:


Stichprobengenerierung

Auch fĂŒr die zu befragende Stichprobe aus der Kommune gilt, dass sie die Gesamtbevölkerung bzw. denjenigen Teil der Bevölkerung, ĂŒber den Erkenntnisse gewonnen werden sollen (z. B. die Ă€lteren Einwohner 60+), möglichst gut reprĂ€sentieren soll. ReprĂ€sentativitĂ€t bedeutet, einfach ausgedrĂŒckt, dass in der Stichprobe das in Frage stehende Merkmal ungefĂ€hr genauso verteilt ist wie in der Grundgesamtheit, aus der diese Stichprobe entstammt und fĂŒr die die aus der Untersuchung gewonnen Erkenntnisse GĂŒltigkeit besitzen sollen. Der „Königsweg“, um solche ReprĂ€sentativitĂ€t zu erzielen, ist die echte Zufallsstichprobe, d. h. aus der Grundgesamtheit (Bevölkerung bzw. Bevölkerungsgruppe) werden Befragungspersonen zufĂ€llig ausgewĂ€hlt, sodass fĂŒr jede Person dieselbe Wahrscheinlichkeit besteht, in die Stichprobe aufgenommen zu werden. Andererseits kann aber auch eine solche Zufallsstichprobe dem Untersuchungsinteresse zuwider laufen: Gilt ein besonderes Interesse z. B. den hochaltrigen Personen ĂŒber 80 Jahren, deren Anteil an der Gesamtbevölkerung gering ist, so kann eine ausschließliche Zufallsauswahl dazu fĂŒhren, dass nur sehr wenige solcher hochaltrigen Personen gezogen werden und somit die Daten speziell fĂŒr diesen Altersbereich kaum aussagekrĂ€ftig sind. In diesem Fall wĂŒrde sich die Ziehung einer sogenannten geschichteten Stichprobe empfehlen: Dabei wird die Gesamtpopulation in verschiedene Altersgruppen unterteilt und dann aus jeder dieser „Schichten“ eine Zufallsstichprobe in ausreichender GrĂ¶ĂŸe gezogen. Bei der Auswertung der Daten einer solchermaßen geschichteten Stichprobe ist allerdings zu bedenken, dass statistische Kennwerte fĂŒr die Gesamtstichprobe (z. B. ein Mittelwert aller Befragten) verzerrt sein können, da z. B. die Hochaltrigen 80+ ĂŒberreprĂ€sentiert sind. Um trotzdem zu unverzerrten Aussagen ĂŒber die Grundgesamtheit zu kommen, mĂŒssten die Werte der einzelnen Befragungspersonen entsprechend der Wahrscheinlichkeit ihrer Aufnahme in die Stichprobe gewichtet werden – und spĂ€testens an dieser Stelle ist statistisches Expertenwissen gefragt, welches hier nicht detailliert wiedergegeben werden kann.
Abgesehen davon aber kann gesagt werden: Je grĂ¶ĂŸer die Stichprobe, desto besser! Je mehr Personen befragt werden, desto eher ergeben die Ergebnisse ein unverzerrtes Bild der Gesamtbevölkerung. Ideal wĂ€re somit eine Vollerhebung aller in Frage kommenden Personen, falls diese ökonomisch realisierbar ist.


Teilnahmeverweigerung

Prinzipiell ist bei jeder empirischen Untersuchung mit einer gewissen Anzahl von Personen zu rechnen, die die Teilnahme verweigern. Diese Verweigerung ist dann problematisch, wenn sie „selektiv“ stattfindet, d. h. wenn sich die AusfĂ€lle nicht zufĂ€llig ĂŒber die ausgewĂ€hlten Personen verteilen, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bestimmte Personengruppe betreffen, welche somit in der Stichprobe unterreprĂ€sentiert wĂ€re. Dies wĂ€re der Fall, wenn z. B. besonders Personen mit sehr niedrigem Einkommen oder hochaltrige Personen mit gesundheitlichen Problemen dazu tendieren, die Teilnahme zu verweigern. Eine einfache und fĂŒr alle FĂ€lle handhabbare Empfehlung, wie derlei vermieden werden kann, lĂ€sst sich im Grunde nicht geben. Generell sollte bereits im Vorfeld der Untersuchung ĂŒberlegt werden, wie die Personen zur Teilnahme motiviert werden können. Nach DurchfĂŒhrung der Erhebung sollte auf jeden Fall ĂŒberprĂŒft werden, ob die Stichprobe hinsichtlich zentraler soziodemografischer Merkmale (Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen usw.) „selektiv“ ist, d. h. ob sie auffĂ€llige Abweichungen von der Grundgesamtheit aufweist. Die Verteilung dieser Merkmale in der Grundgesamtheit mĂŒsste aus vorhandenen Datenquellen (Einwohnermelderegister, statistische Ämter) erschließbar sein.


Fragebögen/Erhebungsinstrument

In der Regel wird fĂŒr eine empirische Untersuchung ein Fragebogen erstellt werden, in dem die zu erfragenden Items und die darauf möglichen Antwortalternativen vorgegeben sind. Die folgenden Seiten bieten eine Liste von Indikatoren, die dabei ggf. aufzunehmen sind. BezĂŒglich der konkreten Formulierung und grafischen Gestaltung der Items empfiehlt es sich, auf bereits erprobte „Vorbilder“ zurĂŒckzugreifen. Diese liefern z. B. die oben aufgefĂŒhrten Internet-Datenquellen, von denen auch meist die zugehörigen Fragebögen heruntergeladen werden können. Außerdem empfiehlt sich ein kleiner Probedurchlauf vor der eigentlichen Datenerhebung, bei dem einige Personen den Fragebogen bearbeiten, um auf diese Weise mögliche VerstĂ€ndnisprobleme und dergleichen aufzudecken und zu beseitigen.
Eine wichtige grundsĂ€tzliche Unterscheidung bei der Gestaltung von Fragebogen-Items ist die zwischen offenen und geschlossenen Antwortformaten: Bei geschlossenen Antwortformaten werden die möglichen Antwortalternativen explizit vorgegeben und mĂŒssen von der Befragungsperson oder vom Interviewer auf dem Fragebogen nur noch angekreuzt werden. Beim offenen Antwortformat kann sich die Befragungsperson zu der Frage frei Ă€ußern. Die Antwort wird dann möglichst wörtlich auf dem Fragebogen protokolliert. Solche offenen Formate empfehlen sich, wenn mögliche, bislang noch nicht realisierte Aspekte eines Themas, die fĂŒr die Befragten wichtig sind, aufgedeckt werden sollen. Der Nachteil besteht allerdings in der schlechten Handhabbarkeit und geringen ObjektivitĂ€t der so gewonnen Informationen: Um zu statistischen Aussagen zu gelangen, mĂŒssen die freien Antworten auf irgendeine Weise kategorisiert werden, was natĂŒrlich gewisse InterpretationsspielrĂ€ume eröffnet und zudem zeitaufwendig ist. Aus diesem Grunde sollten, wo möglich, geschlossene Antwortformate verwendet werden.


Verarbeitung und Auswertung der Daten

Hier kommt die eigentliche Statistik ins Spiel – und damit wiederum die Notwenigkeit speziellen Expertenwissens, das ohne entsprechende Vorbildung im Grunde kaum angeeignet werden kann. Die gewonnenen Daten mĂŒssen zunĂ€chst EDV-technisch erfasst, d. h. in einen Computerdatensatz eingegeben werden. Eine einfache Möglichkeit bietet hier das weit verbreitete Excel-Programm, das auf Computern mit Microsoft-Betriebssystemen heute fast immer installiert ist. Im Datensatz sollten die Variablen (erfragte Items) spaltenweise, die Befragungspersonen zeilenweise angeordnet sein. Die Zellen enthalten die Werte der Personen in den Variablen. Zuvor muss fĂŒr jedes Item des Fragebogens festgelegt sein, welchen Wert welche vorgegebene Antwortalternative im Datensatz zugewiesen bekommt (z. B. bei der Variable Geschlecht: weiblich = 1, mĂ€nnlich = 2). Es empfiehlt sich, weitestgehend numerische Werte (Zahlen) zu benutzen, da die gĂ€ngigen Statistik-Softwareprogramme leichter mit numerischen Variablen umgehen können. Ist der Computerdatensatz generiert, kann statistisch ausgewertet werden. Einfache Berechnungen (Mittelwerte, Prozentwerte usw.) können z. B. ebenfalls mittels Excel durchgefĂŒhrt werden. FĂŒr komplexere statistische Verfahren benötigt man entsprechende Software wie SPSS, SAS oder Stata. Die Benutzung dieser Software erfordert spezielle Kenntnisse und Erfahrung. Es empfiehlt sich also, hier eine entsprechend geschulte Person zur Mitarbeit zu gewinnen.
Spezielle Fragen zu statistischen Auswertungsmethoden können im hier gesetzten Rahmen nicht behandelt werden. FĂŒr Eigenerhebungen ist es unerlĂ€sslich, dass eine Person mit Statistikexpertise zum Team gehört oder zumindest mit der Auswertung beauftragt wird.

Bei der Konzeption von Eigenerhebungen (Fragebögen), insbesondere bei der Formulierung von Fragen, kann die Arbeitshilfe (Teil 3) verwendet werden, die zu den meisten Indikatoren vorformulierte Fragen bzw. FragenbogenauszĂŒge/-bausteine enthĂ€lt.