Einleitung

Eine möglichst kleinräumige Daten- und Informationsbasis über die Lebenslagen der vor Ort lebenden Seniorinnen und Senioren und ihr Lebensumfeld ist Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik.

Diese Daten müssen teilweise mithilfe von Eigenerhebungen in Form von schriftlichen und/oder mündlichen Befragungen vor Ort selbst erhoben werden.

Da die Erstellung von Fragebögen oder die Durchführung von Befragungen mit höherem personellem Aufwand verbunden und zeitintensiv sein kann, wird den kommunal verantwortlichen Akteuren mit dieser Zusammenstellung möglicher Fragenkomplexe ein Hilfsmittel an die Hand gegeben.


Grundsätzlich gilt:

  • Alle Fragenbogen wurden vor 2007 erstellt, sind dementsprechend veraltet und können lediglich einer Orientierung dienen

  • Hilfreiche Unterstützung von der Datenermittlung zu den Lebenslagen Älterer bis zum fertigen Altenhilfekonzept können hier auch qualifizierte Institute liefern. Die folgenden Institutionen sind Beispiele, die praxisorientierte Full-Service-Lösungen anbieten und weitere geeignete Institutionen werden hier gern ergänzt:
  • Aber auch Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen können hier hilfreich sein, wobei immer auf die praktische Anwendung der erhobenen Daten und Konzepte geachtet werden sollte. Für kommunale Akteure sind mehrere Hundert Seiten umfassende Werke neben der Tagesarbeit oft wenig hilfreich!

     

    Angebotsanalyse

Diesen Bedarfserhebungen sollte immer eine Angebotsanalyse gegenüber gestellt werden. Das Soko-Institut stellt seinen Kunden ein Erhebungstool zur Verfügung, das Beteiligten einen Überblick gibt, welche Angebote im Quartier vorhanden sind. Ähnliche Angebote anderer Institutionen waren uns zum Redaktionsschluss nicht bekannt.