Zielbeschreibung
Der Indikator liefert Informationen über die Anzahl sowie den Anteil der pflegebedürftigen Menschen in der Kommune und zeigt den Entwicklungsverlauf dieser Bevölkerungsgruppe auf. Von besonderem Interesse ist der Anteil der über 60- bzw. der über 80-Jährigen an den pflegebedürftigen Menschen in den Stadtteilen. Die Erkenntnisse sind vor dem Hintergrund der ab 80 Jahren überproportional ansteigenden Pflegefallwahrscheinlichkeit wichtig. Außerdem soll die Verteilung der Pflegestufen auf die Altersgruppen ermittelt werden.
Die Zahlen stellen die Basis für weitergehende Planungsprozesse dar, die zur Sicherung und Weiterentwicklung ausreichender ortsnaher Hilfeangebote über die klassischen Versorgungsangebote (ambulante, teil- und vollstationäre Pflege, Prävention) hinaus erforderlich sind.
Die Differenzierung nach Pflegestufen und deren Entwicklung (Zu- bzw. Abnahmen) geben zudem Aufschluss über pflegebedingte Kosten, die auf die betroffenen Personen und Kostenträger zukommen.
Informationsquellen
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MDK
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Gesundheitsamt
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Landkreis
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Pflegestatistiken
zum Statistischen Bundesamt: Pflegestatistiken -
GENESIS-Online regional
Statistik über die Empfänger von Pflegeleistungen, Pflegebedürftige nach Leistungsart und Geschlecht (Statistik 22411; Tabelle 338-32-x) -
Statistische Landesämter
Einheit
Anzahl und Anteil in %
Erhebungsinhalte und/oder Berechnung:
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Pflegebedürftige / Gesamtbevölkerung x 100
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Pflegebedürftige ab 60 Jahre / Gesamtbevölkerung x 100
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Pflegebedürftige ab 80 Jahre / Gesamtbevölkerung x 100
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Pflegebedürftige / Pflegestufen x 100 (ambulante/stationäre Versorgung und Geschlecht)
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Anzahl und Anteil der zu Hause und ambulant versorgten Pflegebedürftigen
Kennzahlen
alle Zahlen 2009:
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2,34 Mio. Menschen pflegebedürftig, davon 86 % über 60 Jahre und 55 % über 80 Jahre, insgesamt zunehmend
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Das Risiko, pflegebedürftig (im Sinne der Pflegeversicherung) zu werden, beträgt im Alter von 60 Jahren und älter 9,5 %.
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67 % aller Pflegebedürftigen sind weiblich.
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69 % werden in Privathaushalten, 31 % in stationären Pflegeeinrichtungen versorgt.
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Leistungen der Pflegeversicherung:
ambulant: 55 % Pflegestufe I, 34 % Pflegestufe II, 11 % Pflegestufe III
stationär: 37 % Pflegestufe I, 41 % Pflegestufe II, 20 % Pflegestufe III (2% noch ohne Zuordnung)
Erhebungshäufigkeit
jährlich
Auswahl an Handlungsmöglichkeiten
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Bemessung anhand der Pflegevorausstatistik, ob der Bedarf an stationären Pflegeplätzen langfristig gedeckt werden kann
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Verhandlung mit den ambulanten Pflegediensten, ob Versorgung aller Stadtteile bedarfsgerecht gesichert ist
