Indikator 4.1 - Allgemeine Bildungsangebote

Zielbeschreibung

Möglichkeiten zu sinnvoller Beschäftigung und positiven Sozialkontakten erhalten die geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten und steigern die Lebensqualität.

Diese Angebotsbedürfnisse stehen in engem Zusammenhang mit biografischen Aspekten: Wenn in der Vergangenheit Aus- und Weiterbildungswünsche sowie Berufswünsche unverwirklicht geblieben sind, können Bildungsangebote die Chance sein, „Verpasstes“ nachzuholen.

Allgemein ist davon auszugehen, dass die Bildungsnachfrage Älterer weiter ansteigen wird. Sie spricht bislang nur einen kleinen Teil der älteren Bevölkerung und hier eher ältere Menschen mit höherem Bildungsgrad an.

Volkshochschulen sind bei den über 65-Jährigen zunehmend beliebt und diese - meist kommunalen - Weiterbildungseinrichtungen sind neben anderen eine sehr wichtige Bildungseinrichtung.

 

Informationsquellen

alle Anbieter von Bildungsangeboten mit und für Senioren:

  • unter dem Link Bildung finden sich hier für Kommunen ab 5.000 EinwohnerInnen kommunale Bildungsinformationen
  • Kommune, Landkreis, Nachbarkommunen (im Landkreis)
  • Volkshochschule/Familienbildungsstätten/Akademie für Ältere
  • Universitäten (Seniorenstudium)
  • Museen, Bibliotheken
  • kommerzielle Anbieter (z. B. von Diavorträgen, Ausflügen, Bildungsreisen)
  • Kirchen, Vereine usw.



Erhebungsinhalte und/oder Berechnung

Bestandserhebung:  Erhebung der vorhandenen Bildungsangebote

stichwortartige Beschreibung:

  • Art und Anzahl der Anbieter
  • Angebotsthemen

 

Erhebungshäufigkeit

 jährlich

 

Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

  • Analyse bestehender Angebote
  • Bedarf und Angebot (möglichst nach Befragung) klären, ob sich eine Ausweitung des vorhandenen Angebotes lohnt und wie die Bekanntheit und Erreichbarkeit derartiger Dienste verbessert werden könnte
  • Diesen Vergleich der bestehenden Angebote mit dem Bedarf, z. B. auch im Rahmen von seniorenpolitischen Workshops
    • Vernetzungsakteure: Bürgermeister/Landrat, Beigeordnete/Dezernenten/Fachbereichsleiter, ggf. Bildungsbüro, ArGe/Arbeitsagentur, Kommunalpolitik, Volkshochschulen/Weiterbildungsträger, IHK/HWK, ortsansässige Hochschulen/Akademien, Arbeitgeberverbände/Gewerkschaften, Migrantenvertretung, lokal bedeutsame Unternehmen, weitere Bildungsakteure (Musikschule, Museen, Bibliotheken, Sportbund)
    • hier auch Angebote vernetzen, koordinieren und evtl. neue Angebote schaffen
  • Daten als Basis für weitere Informationsbeschaffung (zum Beispiel Seniorenbefragungen) nutzen
  • Beratung zu Bildungsmöglichkeiten
  • Vergünstigungen (z. B. für Bildungs-, Gesundheits-, Kultur-, Sport- oder Freizeitangebote)

 

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