Indikator 3.12 - Innerstädtische Mobilität: Erweiterung

Zielbeschreibung

Aufgrund der Zunahme des Anteils von älteren Verkehrsteilnehmern, die aktiv am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen und mobil sein wollen, ist es notwendig, altersbezogene Probleme bei der Angebots- und Infrastrukturentwicklung zu berücksichtigen.

Bei diesem Indikator geht es um eine vertiefende Untersuchung der innerstädtischen Mobilität, um bedarfsgerechte Maßnahmen/Bedingungen ergreifen zu können. Der Schwerpunkt sollte auf das ÖPNV-Angebot gelegt und dabei die Sichtweise der Senioren berücksichtigt werden.

Informationsquellen

  • Befragung von Experten
  • Befragung einer Stichprobe: Nutzer/Nichtnutzer
  • örtliche Verkehrsbetriebe, Deutsche Bahn

Einheit

./.

Erhebungsinhalte und/oder Berechnung

stichwortartige Beschreibung der Situation anhand folgender Punkte:

  • Personalausstattung (Sicherheits-/Servicepersonal)
  • Anteil der Haltestellen, die folgende Kriterien erfüllen:
  • Sitzgelegenheit; leicht zugängliche Informationen über Fahrplan, Tarife, Serviceleistungen; ebenerdiger Zugang zum Verkehrsmittel; Zugang über barrierefreie Fuß- und Radwege; Wetterschutz; Mindestmaß an Instandhaltung und Sauberkeit (auch: Winterdienst); Verknüpfung verschiedener öffentlicher Verkehrsmittel (Anschlüsse, durchgängige Linien); Anzahl und Art der Serviceleistungen (Fahrradstellplätze, Gepäckabhol- und -bringdienste, Ruftaxi); verständlicher Fahrkartenautomat
  • Busse/Bahnen: barrierefreie Ein- und Ausstiege, leicht erreichbare und bequeme Sitze, ausreichende Haltedauer zum Ein- und Aussteigen
  • Verfügbarkeit und Transparenz von Informationen (Haltestelle, Internet, Telefon, Broschüre)

Stichprobenbefragung zur Zufriedenheit mit vorhandenen Fortbewegungsangeboten und zu Mobilitätswünschen

Kennzahlen

  • Den Anschluss an den ÖPNV bewerten 2009 als gut (eher gut):
    • 36,3 % (40,7 %) der 55- bis 69-jährigen
    • 42,5 % (35,1 %) der 70- bis 85-jährigen

Erhebungshäufigkeit

einmalig, dann nach Bedarf

Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

in Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen Verbesserung des Haltestellenumfeldes (z. B. Sauberkeit, Zugang) pf hierbei sollten unbedingt Senioren einbezogen werden