Indikator 1.9 - Kommunale Ausgaben für seniorenspezifische Belange

Zielbeschreibung

Neben den Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit haben die demografischen Veränderungen Auswirkungen auf die kommunalen Haushalte, z. B. die aus Pflegebedürftigkeit erwachsenden Kosten auf der Ausgabeseite. Auch die Einnahmeseite ist betroffen, da eine sinkende Bevölkerungszahl bei zugleich steigender Zahl von Rentnerhaushalten ein rückläufiges Steueraufkommen zur Konsequenz hat. Diese Entwicklungen können durch kommunale Planungen weder beeinflusst noch aufgehoben werden. Trotzdem müssen bei Planungsvorhaben grundsätzlich auch Finanzierungsgesichtspunkte berücksichtigt werden. Den Beitrag des Alters zum gesellschaftlichen Leben zu quantifizieren ist methodisch schwierig und in der Ausführung aufwändig. Ferner ist fraglich, ob es überhaupt notwendig ist, den (Geld-) Wert pro Person zu bestimmen, um  zu erkennen, dass die Gesellschaft auch Nutzen vom alter hat: So ist z. B. der durch Transferleistungen (Renten- und Pensionszahlungen) ermöglichte Konsum älterer Menschen hervorzuheben, der einen nicht gering zu schätzenden Wirtschaftsfaktor darstellt.

Informationsquellen

  • Kommune

Einheit

Anzahl in % und in € pro Einwohner

Erhebungsinhalte und/oder Berechnung

Die Kosten für allgemeine Verwaltung, öffentliche Sicherheit und Ordnung, Schulen, Wissenschaft/Forschung/Kulturpflege, soziale Sicherung, Gesundheit/Sport/Erholung, Bau- und Wohnungswesen, Verkehr, öffentliche Einrichtungen, Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsunternehmen, allgemeine Grund- und Sondervermögen, allgemeine Finanzwirtschaft und die summe des Gesamthaushalts müssen bestimmt werden.

Kennzahlen

-/-

Erhebungshäufigkeit

einmalig, dann nach bedarf aktualisieren

Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

-/-