Zielbeschreibung
Der Indikator weist u. a. darauf hin, ob ggf. ein häusliches Pflegepotenzial zur Verfügung steht oder ob die Person allein lebt und somit eher auf Hilfe von außen angewiesen ist. Des Weiteren gibt dieser Indikator Auskunft darüber, inwieweit von einer potenziellen Isolierungsgefahr älterer Menschen auszugehen ist.
Derzeit ist der Großteil der älteren Bürger verheiratet. Bei den Hochaltrigen ist dagegen der Anteil der Verwitweten am höchsten. Durch gesellschaftliche Veränderungen wird allerdings mittelfristig auch der Anteil der ledigen oder geschiedenen älteren Mitbürger konstant zunehmen.
Informationsquellen
Kommune
Einwohnermeldeamt
Statistisches Landesamt
Einheit
absolute Anzahl und Anteil in %
Erhebungsinhalte und/oder Berechnung
nach Altersgruppen ab 60 Jahre und Geschlecht:
differenziert nach:
- ledig
- verheiratet
- geschieden
- verwitwet
Hinweis: Differenzierungen wie „mit Partner/in zusammenlebend“ oder „verheiratet, aber getrennt lebend“ können in der Regel nur durch Eigenerhebungen ermittelt werden.
Kennzahlen
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Deutschland 2009 |
65–70 J. |
80 J. und älter |
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Männer |
Frauen |
Männer |
Frauen |
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ledig |
7 % |
5 % |
5 % |
9 % |
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verheiratet |
78 % |
65 % |
61 % |
21 % |
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geschieden |
9 % |
11 % |
4 % |
5 % |
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verwitwet |
6 % |
20 % |
30 % |
65 % |
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Erhebungshäufigkeit
jährlich
Auswahl an Handlungsmöglichkeiten
Hauptinteresse gilt Integration der älteren Singles, um Vereinsamung entgegenzuwirken.


