Indikator 1.3 - Menschen mit Migrationshintergrund

Zielbeschreibung

Die Bevölkerungsentwicklung sowie die Anzahl der Menschen mit Migrationshintergrund gibt Aufschluss darüber, inwieweit sie Einfluss auf den demografischen Wandel in der Kommune nehmen. Ferner ist sie ein Indikator für das soziale Klima der Stadt und in den Stadtteilen.
In den nächsten Jahren wird insbesondere die Zahl älterer Menschen mit Migrationshintergrund deutlich zunehmen. Folgende Punkte spielen bei der Betrachtung der Menschen mit Migrationshintergrund eine Rolle:

  • aus gesundheitlichen Gründen häufig früheres Ausscheiden aus dem Erwerbsleben
  • früher und stärker vom Risiko der Pflegebedürftigkeit betroffen
  • Erhöhtes Risiko für Altersarmut
  • Differenzierung nach Herkunftsländern, um religiöse und kulturelle Unterschiede berücksichtigen zu können

Informationsquellen

  • Einwohnermeldeamt

Einheit

absolute Anzahl und Anteil in %

Erhebungsinhalte und/oder Berechnung

  • Ausländer / Gesamtbevölkerung x 100
  • Ausländer über 60 / Gesamtbevölkerung über 60 x 100

bis wenn möglich differenziert nach Geschlecht und Herkunft

Erhebungshäufigkeit

jährlich

Auswahl an Handlungsmöglichkeiten

  • Entwicklung kultursensibler Versorgungskonzepte
  • Informationen über das örtliche Altenhilfeangebot (in Heimatsprache)
  • Befragung der Bereitschaft zur Nutzung von Pflegearrangements
  • Konzeptentwicklung mit Trägern ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen und entsprechende Weiterqualifizierung der Mitarbeiter/innen.
  • Einschätzung des Integrationsgrades ethnischer Minderheiten (bis Zusammenarbeit mit Kulturvereinen)