Indikator 3.7
Zufriedenheit mit Wohnsituation und Wohnumfeld

Die Zufriedenheit älterer Menschen mit ihrer Wohnsituation und ihrem Wohnumfeld ist ein wichtiger Indikator für die Lebensqualität dieser Personengruppe. Aussagen zur Wohnzufriedenheit sind durch Befragungen, aber auch durch Informationen über die Wohndauer Älterer in der Wohnung bzw. im Quartier möglich.

Folgende Indikatoren können zur Bemessung herangezogen werden:

  • Identifikation mit dem Quartier/Umfeld 
  • Wohnungausstattung (Balkon, Fahrstuhl, barrierefreier Eingang usw.)
  • Infrastruktur (Grad der Nahversorgung)
  • Öffentlicher Verkehr (siehe auch 3.5 Mobilität)
  • Wohnungsgröße
  • Grünanlagen
  • Immobilienpreise (Kauf und Miete)
  • Lärmbelästigung
  • Nachbarschaft (soziales Umfeld, Art und Häufigkeit der Sozialkontakte usw.)
  • Sicherheitsempfinden in der Wohnung und im Wohnumfeld 

     

bis Die große Mehrheit der Älteren möchte ihren Lebensabend in ihrer eigenen, gewohnten Wohnung in ihrem bekannten Wohnquartier verbringen. Altersgerechtes Wohnform erhält aber eine zunehmende Bedeutung und es ist davon auszugehen, dass dieser Trend anhalten wird.

Ein Umzug kommt für Ältere meist nur dann in Betracht, wenn die eigene Wohnung nicht mehr den Bedürfnissen entspricht oder aber eine attraktive Wohnalternative angeboten wird.

bis Ein Großteil der Älteren ist mit ihrer Wohnsituation zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Aspekte, die die Zufriedenheit negativ beeinflussen sind folgende:

  • nicht altersgerechte Wohnung (mangelnde Barrierefreiheit, Treppen, kein Fahrstuhl)
  • Größe, Arbeitsintensität und Ausstattung von Wohnung und Garten
  • Wohnumfeld (mangelnde Nahversorgung, schlechte Verkehrsanbindung)
  • Lärm und sonstige Umweltbelastungen
  • Anonymität/Einsamkeit
  • Nachbarschaftsprobleme
  • Unterhalt der Wohnung
  • Kosten


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